Archive for the ‘Ohren auf!’ Category

Düdlüdlüdlüdlü?

27. November 2009

Oder: The Origins of the Sprechgesang

In der Küche
MISSLINGE. MISSLAW.

MISSLAW. Hey!
MISSLINGE. Hey! Did you find what you were looking for in town?
MISSLAW. Oh, I wasn’t really shopping, I just needed a brick.
MISSLINGE (für sich). ‚Another brick in the wall… ♫ ♪ …‘ Wat? Die braucht ’nen Ziegel? Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber…
MISSLINGE (laut). You needed what?
MISSLAW. A brick. Some time off, you know.
MISSLINGE. Ah, you’re talking about a break!

Habe ich nicht vor einer Weile das allerschönste British English gepriesen, das hier gesprochen wird? Bis auf MissLaw machen das auch fast alle. MissLaw kommt aus Nortern Urlin (=Northern Ireland). Und da sprechen sie so, wie die zwei südirischen Trolle ganz nett karikiert haben:

MissLaw hat mich außerdem auf Vießbuck als Freund geaddet, nicht auf Facebook. Immerhin kann ich MissLaws irische Art, „Pinky and the Brain“ zu sagen, schon so gut imitieren, dass meine Cornische Mitbewohnerin MissHussey ganz neidisch ist. 🙂

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Ein Klavier! Ein Klavier!

3. Oktober 2009

Es gibt großartige musikalische Neuigkeiten zu vermelden:

Auf dem Campus gibt es ein Gebäude, das Musikern offensteht, die gerne auf ihrem Instrument üben wollen. Das Angebot nehme ich natürlich gerne wahr, da ich hier im Wohnheim lieber keine Posaune spielen will – das würde oben, unten, links und rechts jeder hören… Doch mit dem Übungsraum nicht genug – in dem Haus gibt’s auch Übungspads und E-Drumsets zum Schlagzeugspielen; Gitarren kann man anscheinend ausleihen.

An der Uni gibt es außerdem sämtliche Societies, die sich wohl am ehesten als Studentenclubs beschreiben lassen, denen man gegen ein bisschen Entgelt beitreten kann. Das Angebot reicht von Sport über Musik und Kino bis hin zur Schokoladen-, Tolkien-, Psychologie- oder Kunstsociety. Hier gibt’s einen kleinen Überblick:

Societies

Also werde ich am Sonntag auf dem Fresher’s Squash, wo sich jedes Jahr die Societies vorstellen, wahrscheinlich ein paar beitreten, und am Montag stehen die Auditions für den Soul Choir an (die Schnupperstunde hat total Spaß gemacht). Mal schauen, vielleicht trete ich noch irgendeinem Brass Ensemble bei (mir kam zu Ohren, dass man da dann Unterricht bekommt)… Leni will sich auf jeden Fall eine Campusband suchen.

Eric Clapton meets Meister Eder

1. Oktober 2009

Leni und ich waren heute bei der bluesy Jamsession in einem Pub, und nach fünf Minuten Zuschauen zog es uns auf die Bühne. Wir zogen total die Show ab, Leni an der Gitarre, ich am Schlagzeug, beide singend („Hey, hey, Wickie!“) und anschließend wollten einige sogar Autogramme haben.

Neee, zugegebenermaßen waren wir doch nicht ganz so draufgängerisch. Wir haben uns die ganze Sache mal angeschaut und gut hingehört, weil wir nächsten Monat mit auf die Bühne wollen. Die Session ist schon vergleichbar mit Café Haag – die Leute kennen sich alle und es wird munter improvisiert. Allerdings liegt hier das Durchschnittsalter deutlich höher (bis auf den annoying 15-jährigen Schlagzeuger und seinen Kumpel, den Saxophonisten) und die Musikrichtung beschränkt sich auf Blues.

Dafür gibt es dienstags immer eine Akustiksession, die wir nächste Woche natürlich sofort besuchen werden. Der Typ, der aussieht wie Meister Eder und singen und Harp spielen kann, wird auch da sein, und sein Freund, der uns heute nach Hause gefahren hat (Uhuhuh, fremder Mann fährt junge Frauen nach Hause! Falls ich bald nichts mehr hier schreibe, wisster Bescheid, Schätzeleins – es war der Freund vom Meister Eder.), auch. Der keyboardspielende und singende Typ, der aussieht wie der Bruder von Eric Clapton – vielleicht ist es sogar Clapton himself – vielleicht auch, wer weiß. Jedenfalls haben wir für den DonnerstHaag schon ganz viel tollen Ersatz gefunden. 😉

Meister Eder und die Pumuckls
V.l.n.r.: Gutergitarrist, Meister Eder, Leisersaxophonist, Zulauterundimmerimmittelpunktstehenwollenderschlagzeuger, Eric Clapton o.ä.